Lieber Fußballfreund,

 

die Website hier ist noch „in der Entwicklung“. Die ersten Seiten stehen bereits und werden auch schon jetzt regelmäßig aktualisiert.

 

Die Zahlen auf der Seite „Ratings (Ranking)“ errechnen sich aus einem von mir entwickelten Rechenmodell. Einzige Vorgabe für das Rechenmodell ist:

 

die jeweilige Einschätzung der Spielstärke einer Mannschaft (Rating)* muss kleinstmöglich von der realen Spielstärke, die

a) bei Weltmeisterschaften und

b) in allen Spielen

gemessen wurde, abweichen.

 

Das Rechenmodell basiert auf der Normalverteilungsfunktion nach Carl Friedrich Gauß (Mathematiker, 1777 - 1855).

 

Alle Ranglisten lassen sich mithilfe statistischer Verfahren auf ihre Genauigkeit hin überprüfen. Das Rechenmodell ist nun so konzipiert, dass die Abweichungen zwischen

  • Aussagen (Behauptungen) aufgrund der Ratingzahlen und
  • tatsächlich eintretenden (Spiel-)Ergebnissen

minimiert werden.

 

Die Feststellung der Abweichungen wird hierbei in zweifacher Hinsicht vorgenommen:

a)    Abweichungen bei Weltmeisterschaftsspielen

b)    Abweichungen bei allen Spielen

 

Das Mittel beider Abweichungen muss kleinstmöglich abweichen – erst dann gibt sich das Rechenmodell zufrieden.

 

Wie soll denn das erreicht werden?

 

Die Steuerung des Rechenmodells erfolgt über sog. „Gewichtungsfaktoren“. Diese sind für jedes Ranglistensystem unerlässlich. Bei meinem Rechenmodell werden die Gewichtungsfaktoren nicht willkürlich festgelegt; die Realität entscheidet über sie! Insofern ist das Rechenmodell „kybernetisch“.

 

Als Beispiel für kybernetische Regelung wird gerne der Thermostat genommen. Sehr anschaulich kann anhand seiner Wirkungsweise das „kybernetische Prinzip“ nachvollzogen werden. Verglichen werden Raumtemperatur (= Ist-Temperatur, = Realität) und Soll-Temperatur (entspricht dem Erwartungswert aufgrund der Differenz der Ratingzahlen). Die Realität veranlasst nun den Thermostaten, die Abweichung zwischen Ist und Soll zu minimieren bzw. möglichst gering zu halten.

 

In welchem Umfang dies gelingt, hängt natürlich auch von der Qualität des Thermostaten (des Ranglistensystems) ab.

 

Eine allgemeine Anmerkung an dieser Stelle: ich versuche immer, mich möglichst allgemeinverständlich auszudrücken. Teilweise muss ich dabei zwangsläufig etwas vergröbern. Ich hoffe aber, dass trotz Vergröberungen die Sachverhalte insgesamt trotzdem korrekt dargestellt sind.

 

Sollte ich mich an irgendeiner Stelle missverständlich ausdrücken: rechnen Sie es meiner Unzulänglichkeit zu!

 

Ich werde noch Seiten in die Website einfügen, denen dann detaillierter die Berechnungsgrundlagen des Rechenmodells, statistisches Material und Analysen entnommen werden können.

 

Und noch soviel: das Rechenmodell ist erstrangig gar nicht als Ranglistensystem angelegt. Die Veröffentlichung der Rubrik „aus der historischen Rückschau“ sei schon ein Hinweis darauf, dass sich mit dem Rechenmodell auch ganz andere Betrachtungsmöglichkeiten ergeben …

 

 

* unter „Rating“ wird in dieser Website ausschließlich die „Rating(punkt-)zahl“ (kurz: die Rating) verstanden. Also: bitte keinen Streit darüber, ob es nun korrekt die oder das Rating heißt.

 

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